MITTELMEER-MONOLOGE – Theaterstück und Podiumsdiskussion am 29. Juli 2021

Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen der Hellen Panke und dem Afrikahaus, live, vor Publikum im Afrikahaus.

Michael Ruf, Regisseur und Autor der „MITTELMEER-MONOLOGE“ begrüßt das Publikum. Er erläutert sein Vorgehen: Mit Personen, die bei ihrer Flucht über das Mittelmeer in Seenot gerieten und Helfern der Seenotrettung hat er ausführliche Interviews geführt und diese zu originalgetreuen Texten zusammengestellt. Daraus resultieren die „Monologe“, die von möglichst von ortsansässigen Schauspielern vorgetragen werden. Im Afrika-Haus stehen heute zwei Schauspieler*innen auf der Bühne.

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„Mein Wort an die Menschen“ – Fachgespräch, Filmvortrag und Originalton am 25. Juni 2021

Entwicklungszusammenarbeit und Nord-Süd-Dialog am Beispiel des Friedensnobelpreisträgers Dr. Albert Schweitzer

Das Gandhi-Informations-Zentrum e.V. präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Afrikahaus Berlin diese multimediale Veranstaltung. Technisch betreut durch Dr. Dominique Miething, (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin) ist es möglich die einmaligen Bild-, Film- und Audio-Dokumente von zuhause aus und live übertragen im Afrikahaus in der Bochumer Straße mitzuerleben, zugeschaltet aus Offenburg ist Dr. Stefan Walther, Vorsitzender des Beirates der Albert Schweitzer Stiftung.

Dr. Christian Bartolf und Dr. Dominique Miething sprechen über die Aktualität des Humanismus und Pazifismus von Dr. Albert Schweitzer. Als Vorsitzender des Gandhi-Informationszentrums betont Dr. Christian Bartolf das friedenspolitische Engagement Albert Schweitzers und die Übereinstimmung des Friedensnobelpreisträgers mit den Ideen Mahatma Gandhis.

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Impressionen einer Veranstaltung 18. Juni 2021

Auf Lesereise durch Afrika

Im zweiten Teil der kleinen Veranstaltungsreihe, die das Afrikahaus in Zusammenarbeit mit der VHS Mitte durchführt, stellt Peggy Fehily auf einer Lesereise durch Afrika fünf Autor*innen vor, die aus verschiedenen Ländern des afrikanischen Kontinents stammen und gibt Einblick in deren literarisches Schaffen.

Zu Beginn betont Peggy Fehily, dass es eigentlich nicht möglich ist von „Afrikanischer Literatur“ zu sprechen“. Die Größe des Kontinents, die unterschiedlichen Lebensbedingungen in den einzelnen Regionen, die vielen verschiedenen Sprache machen den Begriff unklar und vieldeutig. Sie will durch die kleine Auswahl von Autorenportraits ermutigen, sich selbst auf eine Lesereise zu begeben und so wichtige Einblicke in die Geschichte und Lebenswelten des Kontinents und der dort lebenden Menschen zu erhalten.

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Impressionen einer Veranstaltung – 21. Mai 2021

In einer kleinen Veranstaltungsreihe gibt Peggy Fehily Einblicke in die afrikanische Literatur. Die erste Online-Veranstaltung ist Chimamand Ngozi Adichie und ihrem Werk gewidmet. Die in Nigeria geborene Autorin lebt heute in den USA und in ihrem Heimatland. Sie ist mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden und ist nicht nur eine brillante Erzählerin, sondern auch eine beeindruckende Persönlichkeit. Als Dozentin, Feministin, Intellektuelle und engagierte Weltbürgerin ist sie medial präsent und versteht es sich zu positionieren. In ihren Romanen liefert Sie ein lebhaftes Bild der Geschichte ihres Landes und Einblicke in ein Leben zwischen den Kulturen.

Paggy Fehily stellt drei Romane von Chimamand Ngozi Adichie vor. Sie liest Textauszüge und gibt einen Einblick in den Plot der Romane. Ihre Begeisterung für die Autorin und ihr Werk ist ansteckend und es entwickelt sich ein trotz der Hemmnisse, die eine Online-Veranstaltung mit sich bringt, ein lebhafter Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern des Abends. Peggy Fehily ist Konrektorin einer privaten Berufsschule in Berlin und begeisterte Leserin.

Die zweite und auch letzte Veranstaltung der kleinen Reihe, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Berlin-Mitte organisiert wurde, bietet eine Lesereise durch den afrikanischen Kontinent: am 18. Juni 2021, um 19:30 Uhr – online. Die Verantwortlichen des Afrikahauses freuen sich über Anmeldungen. Der Vortrag ist kostenlos.

Kulturelle Szenen aus Waxprint / Scènes culturelles en pagne africain

Magdalena Emser:

Kulturelle Szenen aus Waxprint 

(Vom 25.10 – 15.12. 2017)

Begeistert von den bunten Farben und mannigfaltigen, symboltragenden Motiven der afrikanischen Waxprint-Stoffe, kreierte Magdalena Emser, Masterabsolventin der Universität Freiburg und der ENS de Lyon, während einer sechs-monatigen Reise durch Westafrika 14 Werke aus Stoff-Resten, meist unter den Abfällen der Schneider gefunden, in Collagen-Art, die vom kulturellen Leben der Länder Senegal (z.B. „Beye Falls“, „ein Taneber“), Guinea („Frauen im Dorf“), Elfenbeinküste („Le Maquis“), und Burkina Faso („Mangoverkäuferinnen“) zeugen.

Am Tag der Vernissage der Ausstellung der Bilder wird ein Kurzfilm der Künstlerin gezeigt, der es möglich macht, einige der Szenen auf den Werken durch das Film-Bild zu veranschaulichen.

Scènes culturelles en pagne africain

 

Pendant un voyage de six mois en Afrique de l’Ouest Magdalena Emser, diplômée en master de lUniversité de Fribourg et de l’ENS de Lyon, découvre avec beaucoup d’enthousiasme les pagnes africains tissus aussi variés et débordants de couleur que beaux et chargés de symboles inhérents à certaines cultures africaines. En collant et agençant les différents motifs de petits morceaux de pagnes, trouvé parmi les chutes des couturiers, elle crée 14 oeuvres témoignant de la vie culturelle du Sénégal („Les Beye Falls“ ou le „Taneber“), de la Guinée („Femmes au village“), de la Côte d’Ivoire („Le Maquis“), du Burkina Faso („Les vendeuses de mangues“).

Le jour du vernissage, l’exposition des tableaux sera accompagnée de la projection d’un court métrage permettant d’illustrer les scènes représentées sur les tableaux par l’image vidéo.

Magdalena Emser…

… ist seit September 2015 Absolventin des deutsch-französischen Masterstudiengangs „Interkulturelle Studien“ zwischen der Albert-Ludwig-Universität Freiburg und der Ecole Normale Supérieure in Lyon. Von Januar bis Juni 2016 war sie auf Reise in Westafrika: in Marokko, Senegal, Guinea Conakry, Elfenbeinküste, Burkina Faso. Hier hat sie neben dem Tanzen, Film- und Fotomaterial-Sammeln angefangen, Collagen aus den bunten afrikanischen Wax-print-Stoffen zu kleben, schneiden, nähen, basteln, um dem Erlebten in der jeweiligen Kultur während der Reise Ausdruck über die Materie Stoff zu geben.

Jedes der hier ausgestellten Werk erzählt eine Geschichte, eine Tradition, oder kulturelle Situation, die vom Leben in Westafrika zeugt und auch durch die Wax-Print-Stoffmotive einen weiteren Kulturtransfer in sich trägt.

email: magdalena.emser@gmail.com

+33750856860 +4915253489273

Postkarten sind an der Theke erhältlich.

Magdalena Emser …

… est depuis septembre 2015 diplômée binationale des études interculturelles franco-allemandes en master de l’Université de Fribourg et de l’Ecole Normale Supérieure de Lyon. De janvier au juin 2016 elle faisait un voyage en Afrique de l’Ouest : du Maroc, au Sénégal, en Guinée Conakry, en Côte d’Ivoire, et au Burkina Faso. Au Sénégal, elle découvre avec beaucoup d’enthousiasme les pagnes africains, tissus aussi variés et débordants de couleurs que beaux et chargés de symboles inhérents à certaines cultures africaines. En collant et agençant les différents motifs de petits morceaux de pagnes (trouvés parmi les déchets des couturiers sur place), elle crée à partir de ce moment de son voyage des œuvres témoignant de la vie culturelle des pays de l’Afrique de l’Ouest. Chaque tableau raconte une histoire, une tradition, une situation culturelle à travers les motifs de ce matériel – le soi-disant pagne africain : il porte et représente ainsi un nouveau transfert culturel.

Vous trouvez des cartes postales à acheter.

 

Pour tout renseignement et plus d’info veuillez prendre contact sous :

email: magdalena.emser@gmail.com

+33750856860 +4915253489273

Postkarten sind an der Theke erhältlich.

Dauerausstellung im Lern- und Erinnerungsort Afrika-Haus: Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum

 

Im Jahr 2019 eröffnete die Dauerausstellung „Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum“. Mit besonderem Focus auf die (post-)koloniale Metropole Berlin spannt die Ausstellung auf großen Schautafeln einen Bogen von mehreren Hundert Jahren; sie richtet sich an ein breites Publikum.

Die Ausstellung soll Georg Adolf Christiani gewidmet sein, dem ersten Afrikaner, der nachweislich in Berlin gelebt hat. Mit dem Namen Ebnu kam er 1678 nach Berlin. Im Jahr 1681 wurde er in Spandau auf den Namen Georg Adolf Christiani getauft. Nicht auszuschließen ist, dass Ebnu aus dem heutigen Ghana stammte, wo 1683 die kurbrandenburgisch-preußische Stützpunktkolonie Großfriedrichsburg gegründet wurde.

Die Dauerausstellung widmet sich der Geschichte Berlins als ehemalige Kolonialmetropole und insbesondere der afrikanischen Diaspora der Stadt. Thematisiert werden die verschiedenen Phasen der afrikanischen Migration in die preußisch-deutsche Metropole. Auch aktuelle Debatten aufgreifend, wird ein Bogen von den ersten Spuren afrikanischen Lebens in der Stadt bis in die Gegenwart geschlagen.

Die Ausstellung ist ausleihbar. (Ausleihbedingungen bitte per E-Mail erfragen afrikahaus@t-online.de)

Die Ausstellung wurde von der Lotto-Stiftung Berlin gefördert.

Studierende aus den USA waren zu Gast im Afrika-Haus

Am 2. Juni war die amerikanische Professorin Prof. Dr. Lorely French von der  Pacific University Forest Grove in Oregon mit eine Gruppe Studierender aus den USA zu Gast im  Afrika-Haus. Ihre Seminarthemen beinhalteten u.a. Panafrikanismus und Afro-Deutsche.  Dazu passte unsere Ausstellung über Pioniere des Panafrikanismus.

Die Gruppe zeigte ein sehr lebhaftes Interesse und das Ganze war uns eine Freude. Zu unserer großen Freude erreichte uns jetzt eine Mail mit einem Foto der Gruppe und mit persönlichen Danksagungen der Teilnehmer*innen

Hier die Kommentare der Studierenden zu ihrem Besuch im Afrika-Haus

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Das Demokratie-Fest der Landeszentrale für politische Bildung Berlin 2017

Auf dem zweitem Demokratie-Fest der Landeszentrale für politische Bildung haben wir unsere Ausstellung „Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum“ präsentiert.

Gezeigt werden Fotos und erläuternde Texte zu Orten in Berlin, an denen in jüngerer Zeit durch neu definierte Erinnerungsorte ein bewussterer Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte in Afrika und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart angeregt wird.