Ort transkultureller Kultur, Begegnung & Bildung - Träger des Integrationspreises 2003 der BVV-Mitte und des Hauptstattpreises für Integration und Toleranz 2016

Neuigkeiten

Vergangene Veranstaltungen

The Dark Side of the GDR
Datum/Zeit
13.11.2021
19:30 Uhr – 21:00 Uhr

Musikalische Lesung mit Bibiana Malay und Grit Diaz de Arce

Seit über 30 Jahren gibt es das Land nicht mehr, in dem wir aufgewachsen sind. Ein Grund zurückzublicken, Wir begeben uns auf eine Zeitreise, zurück in die 70er und 80er Jahre:

Gretchen und Bibi, das „Zigeunermädchen“ und die „Mulattin“ – zwei Paradiesvögel im Land der proletarischen Kleinbürger und Funktionäre. Welche Rolle war für uns vorgesehen und wie sind wir mit unserem „fremden Aussehen“ umgegangen? Haben wir rebelliert, oder uns angepasst? Anhand von Tagebüchern, Briefen und Stasiakten und skurrilen Selbstbekenntnissen, singen und musizieren sich Bibi und Gretchen durch den Abend und durchleuchten ihre Kindheit und Jugend hinter dem antifaschistischen Schutzwall.

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Afrika:“Welten und Geschichten aus drei Jahrhunderten“
Datum/Zeit
12.11.2021
19:00 Uhr – 22:00 Uhr

Buchpräsentation von und mit dem Autor Prof. Dr. Helmut Bley

Helmut Bley konzipiert die afrikanische Geschichte als Agrar- und Sozialgeschichte. Die Großregionen Afrikas werden in ihrem Kontext und ihrer Dynamik von der vorkolonialen Zeit seit 1800 dargestellt. Um Anschaulichkeit zu gewährleisten, werden in die Schilderung der Regionen Geschichten von einzelnen Personen, Dörfern und Städten sowie Ethien exemplarisch eingebettet. Im systematischen Teil analysiert Bley die Gewaltverhältnisse vor, während und nach der Kolonialherrschaft, außerdem die Grundstrukturen der Ökonomie, insbesondere in der Periode der Weltwirtschaftskrisen 1920 – 1922, 1929 – 1938 und 1966. Analysen afrikanischer Autoren werden dabei vorgestellt und mit Gesamtdeutungen zu Afrika in der Weltgeschichte verknüpft.

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Buchvorstellung „BERLIN – EINE (POST-)KOLONIALE METROPOLE“ Ein historisch-kritischer Stadtrundgang im Bezirk Mitte

Dienstag, 05. Oktober 2021

Die Buchvorstellung fand in der Dorotheenstädtische Klaus-Peter Rimpel Buchhandlung, Turmstrasse 5, 10559 Berlin, statt.

Um 1900 hatte Berlin kurzzeitig die Rolle als Zentrum des deutschen Kolonialimperiums inne. Nach dem Ersten Weltkrieg formierte sich hier die kolonialrevisionistische Bewegung, die das „geraubte“ deutsche Kolonialreich in Übersee zurückforderte. Heute ist die lokale Globalgeschichte der (post-) kolonialen Metropole Berlin in Vergessenheit geraten. Der Stadtführer, der sich auf den Bezirk Mitte konzentriert, stellt eine Auswahl bedeutsamer kolonialhistorischer Erinnerungsorte vor. Er möchte eine kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands anregen und einen Beitrag zu einer kosmopolitisch und interaktiven Erinnerungskultur leisten.

 

Tag der offenen Tür im Afrika-Haus. Ausstellung :“Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum“ Gewidmet Georg Adolf Christiani

Montag, 04. Oktober 2021

Im Jahr 2019 eröffnete die Ausstellung „Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum“. Mit besonderem Focus auf die (post-)koloniale Metropole Berlin spannt die Ausstellung auf großen Schautafeln einen Bogen von mehreren Hundert Jahren; sie richtet sich an ein breites Publikum.

Die Ausstellung ist Georg Adolf Christiani gewidmet, dem ersten Afrikaner, der nachweislich in Berlin gelebt hat. Mit dem Namen Ebru kam er 1678 nach Berlin.

 

Buchpräsentation „Äthiopisches Album“ von und Mit dem Autor Axel Barner, mit Musikalischer Begleitung der Harfinistin Martha Teffera

 Freitag, 01. Oktober 2021

Wenn auch Brenner der Protagonist der Erzählung ist, so ist doch das Land Äthiopien deren eigentlicher Gegenstand: Durch die Beschreibung der von Brenner zurückgelegten Wege sowie durch seine Begegnungen mit den Menschen während seiner Reise gelangt es zu der Darstellung. Gleichzeitig wird mit der Beschreibung der in ihrer Arbeit gescheiterten Barbara deutsches Helfersyndrom und Gutmenschentum desavouiert und denunziert: Barbara leidet darunter, dass sich die Welt nicht ihrem Bild von ihr fügt, woran sie letztendlich scheitert und zerbricht……

 

„Es kommt, wie es kommtEine Szenische Lesung Mit Bibiana Malay und Christa Müller, nach einem Theatertext des Belgischen Autors Alex Lorette

Donnerstag, 30. September 2021

Ein Text, der wie ein Fluss dahinfließt. Ein Text, der die Frage stellt, was es bedeutet, sich in der eigenen Land fremd zu fühlen. Lucie rekapituliert ihr Leben. Sie wurde als Tochter weißer belgischer Kolonisatoren 1940 im Kongo geboren.

Auf sehr persönliche Weise eröffnet das Stück Fragen Nach Ursachen und Auswirkungen von Kolonialismus und Rassismus, nach der Bedeutung der Herkunft und Hautfarbe, nach dem richtigen oder falschen Ort für ein Leben.

 

MITTELMEER-MONOLOGE – Theaterstück und Podiumsdiskussion am 29. Juli 2021

Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen der Hellen Panke und dem Afrikahaus, live, vor Publikum im Afrikahaus.

Michael Ruf, Regisseur und Autor der „MITTELMEER-MONOLOGE“ begrüßt das Publikum. Er erläutert sein Vorgehen: Mit Personen, die bei ihrer Flucht über das Mittelmeer in Seenot gerieten und Helfern der Seenotrettung hat er ausführliche Interviews geführt und diese zu originalgetreuen Texten zusammengestellt. Daraus resultieren die „Monologe“, die von möglichst von ortsansässigen Schauspielern vorgetragen werden. Im Afrika-Haus stehen heute zwei Schauspieler*innen auf der Bühne.

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