Aktuelle Ausstellung

Dauerausstellung im Lern- und Erinnerungsort Afrika-Haus: Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum

Im Jahr 2019 eröffnete die Dauerausstellung „Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum“. Mit besonderem Focus auf die (post-)koloniale Metropole Berlin spannt die Ausstellung auf großen Schautafeln einen Bogen von mehreren Hundert Jahren; sie richtet sich an ein breites Publikum.

Die Ausstellung soll Georg Adolf Christiani gewidmet sein, dem ersten Afrikaner, der nachweislich in Berlin gelebt hat. Mit dem Namen Ebru kam er 1678 nach Berlin. Im Jahr 1681 wurde er in Spandau auf den Namen Georg Adolf Christiani getauft. Nicht auszuschließen ist, dass Ebru aus dem heutigen Ghana stammte, wo 1683 die kurbrandenburgisch-preußische Stützpunktkolonie Großfriedrichsburg gegründet wurde.

Die Dauerausstellung widmet sich der Geschichte Berlins als ehemalige Kolonialmetropole und insbesondere der afrikanischen Diaspora der Stadt. Thematisiert werden die verschiedenen Phasen der afrikanischen Migration in die preußisch-deutsche Metropole. Auch aktuelle Debatten aufgreifend, wird ein Bogen von den ersten Spuren afrikanischen Lebens in der Stadt bis in die Gegenwart geschlagen.

Die Ausstellung ist ausleihbar. (Ausleihbedingungen bitte per E-Mail erfragen afrikahaus@t-online.de)

Die Ausstellung wurde von der Lotto-Stiftung Berlin gefördert.