Migration und ich – im Spiegel der Malerei

Christel Gbaguidi, Leiter der Initiative Arts Vagabonds Rézo Afrik Bénin lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Migration und ich – im Spiegel der Malerei“ ein. Die 2008 von Beniner Jugendlichen angefertigten Gemälde werden  bis einschließlich den 24. Oktober im Afrika-Haus zu sehen sein. Sie spiegeln Traum und Alptraum so viele jungen Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben den gefährlichen Weg über das Mittelmeer wagen.

Zur Eröffnung wird  an der HU-Berlin über die Bedeutung der nationalen Sprachen für die kulturelle Wirklichkeit Benins referieren.

Johanes Agbahey, ist Diplom-Agrarwissenschaftler und arbeitet zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt Universität zu Berlin.

Er ist Experte für wirtschaftlichen Wandel und gleichzeitig sozialer Unternehmer. Er ist Gründungsmitglied der NGO Initiative Africaine pour la Promotion de l’Innovation (IAPI), die sich dafür einsetzt, Jugendliche mit unternehmerischen Ideen und Gedanken vertraut zu machen, v.a. im universitären Bereich.

Eines der zuletzt bearbeiteten Themen ist das Stärken der lokalen Sprachen und die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen. Er entwickelt dazu eine App, um den Kindern und Jugendlichen damit den Zugang zum Erlernen der lokalen Sprachen zu vereinfachen.

Die Ausstellung

Elf Beniner Jugendliche,  Absolventen des auf Kunst und Technologie spezialisierten Gymnasiums ESMA (Ecole Secondaire des Métiers des Arts Sos Abomey Calavi), haben 2008 an einem interkulturellen Süd-Nord-Austauschprojekt des ASA-Programms mit dem Motto „Migration und ich – im Spiegel der Malerei“ teilgenommen.

Die 56 Gemälde, die dabei entstanden, beschreiben eine für hunderttausende afrikanische Flüchtlinge brutale Realität. Das Afrika Haus Berlin stellt zwölf Gemälde davon in seinen Räumlichkeiten aus und lädt zur Diskussion darüber ein.

Die Ausstellung findet im Rahmen der 3. Beninischen Kulturwochen in Deutschland, die von 22. September bis 07 Oktober durchgeführt wird, statt.

Das Süd-Nord Projekt entstand durch einen interkulturellen Austausch zwischen Benin und Deutschland. Es wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Partnerorganisationen: Arts Vagabonds Rézo Afrik Bénin, ASA-Programm (InWEnt gGmbH), Promigra Mitte CJD Berlin, SOS-Kinderdorf Bénin