Podiumsdiskussion: Zwischen Panikmache und Zweckoptimismus – Wie soll die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika aussehen?

Datum/Zeit
12.09.2019
19:00 Uhr - 21:00 Uhr


Afrika MITTEN in Berlin im Afrika-Haus

Podiumsdiskussion
Zwischen Panikmache und Zweckoptimismus –
Wie soll die Entwicklungszusammenarbeit
zwischen Europa und Afrika aussehen?

Eintritt frei

Donnerstag, 12. September 2019, 19:00 bis 21:00 Uhr
Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin,
Tel.: 030 / 392 20 10 / E-Mail: afrikahaus@t-online.de

Fast täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die von Afrika nach Europa fliehen.
Kriege, politische Verfolgung oder wirtschaftliche Not treiben sie dazu an. Um das angeblich verheißungsvolle Europa zu erreichen, riskieren sie sogar ihr Leben.
Doch Europa tut sich schwer mit den Flüchtlingen. Die EU findet keine gemeinsame Linie. Während private Seenotretter die Regierungen unter Druck setzen, wollen
andere die Grenzen dichtmachen und die Asylregeln verschärfen.

Seit langem schon verspricht Europa, die Fluchtursachen in den afrikanischen Ländern selbst zu bekämpfen. Das aber gelingt kaum, obwohl Milliarden in die Entwicklungs-zusammenarbeit gesteckt werden.

Wie kann eine zukunftsweisende Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika wirklich aussehen? Muss mehr Geld nach Afrika fließen? Oder kommen die Mittel an den falschen Stellen an?

Was erwarten die Afrikaner*innen von Europa? Und was erwarten die Europäer*innen von Afrika?

Ist Flucht die einzige Alternative? Oder gibt es Zeichen der Hoffnung in den Herkunfts-ländern?

Darüber diskutieren an diesem Abend:

Dr. Maria Flachsbarth, MdB und Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Ibrahim Gueye,  Wirtschaftsjournalist und selbständiger Unternehmensberater

Kurt Gerhardt, Mitinitiator des Bonner Aufrufs für eine andere Entwicklungspolitik und ehem. Beauftragter des  Deutschen Entwicklungsdienstes in Niger

Anja Osterhaus, Leiterin der Programmabteilung bei Oxfam

und als Moderator Dietmar Ringel, INFOradio des rbb

Gefördert durch:

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