Importabhängigkeit von Afrika – Fatalität oder eine Frage der Zeit?

Datum/Zeit
30.11.2012
18:00 Uhr - 19:30 Uhr


Narud eVViele Branchen in Afrika geraten durch Importe von Altgeräten aus Europa und Billigimporte aus China in eine Krise. Die Rohstoffe werden in Afrika gefördert, welche dann zur Produktion von Elektronik-Artikeln in die Industrieländer exportiert werden. Sind diese Güter „unbrauchbar“ geworden, werden sie statt aufwendigem Recycling als Altgeräte in die Entwicklungsländer re-importiert.
Allmählich stehen viele Endverbraucher in Afrika vor der Wahl zwischen gebrauchten Produkten aus Europa und neuen billigen Produkten mit häufig kurzer Lebensdauer aus China. Seit Beginn des neuen Jahrtausends entwickelt sich der sogenannte Süd-Süd-Handel in atemberaubendem Tempo. So steigt der durchschnittliche Anteil Chinas am Außenhandel der afrikanischen Länder kontinuierlich.
Die Diskussion soll folgende Fragestellungen beinhalten:
Was sind die Voraussetzungen für die Exportunabhängigkeit von Afrika?
Kann die Umsetzung des Millenniumziels 8 dazu beitragen?
Ist der Technologietransfer Süd-Süd ein Weg, ist dies realistisch?

Eine externe Gastveranstaltung Rahmen der Veranstaltungsreihe:
Exportpolitik Nord-Süd/Süd-Süd
NARUD e.V.
Network African Rural and Urban
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