Die afrikanische Diaspora als Akteur postkolonialer Entwicklungstheorie und -praxis?

Datum/Zeit
06.12.2016
19:00 Uhr - 21:00 Uhr


Podiumsdiskussion mit u.a.

Moderation:

Peter Lehrmann(FAI)

Während einer gemeinsam von Farafina e.V. und FAI veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema „Afrikanische Entwicklungsperspektiven, Deutschlands Afrika-Strategie und die Frage der globalen Verantwortung“, die 2014 im Afrikahaus stattfand, kamen die Podiumsgäste Dr. Karamba Diaby (SPD, MdB), Prof. Dr. Dr. J.E. Mabe, (Politikwissenschaftler und Philosoph) und Dr. Boniface Mabanza (Katholische Arbeitsstelle Südliches Afrika, KASA) auf ihre eigene Rolle als entwicklungspolitisch engagierte oder an Afrikafragen interessierte Akteure der afrikanischen Diaspora zu sprechen. Dabei äußerten sie den Wunsch, dies im folgenden Jahr zu vertiefen.

Zwar konnten zwei der drei Podiumsgäste im darauf folgenden Jahr nicht wieder selbst an dem daraufhin angebotenen Gespräch über spezifische Erfahrungshintergründe und Fähigkeiten von Personen der afrikanischen Diaspora teilnehmen, aber der 2015 von Prof. Dr. Dr. J.E. Mabe und Dr.  Dr. Salua Nour bestrittene Meinungsaustausch über die Möglichkeiten von Personen der afrikanischen Diaspora ermutigte uns, dies als Diskussionsreihe mit mindestens einer Veranstaltung im Jahr fortzuzsetzen. 

Worum geht es?

Diskutiert werden die Möglichkeiten von Personen der afrikanischen Diaspora, mit a) Akteuren der Zivilgesellschaft in Afrika entwicklungspolitische Konzepte, Ideen, Projekte, Maßnahmen, Ziele ect. voranzubringen bzw. b) in Europa die Kenntnisse über Afrika zu vertiefen und darauf hinzuwirken, dass die Initiativen der Länder und Völker Afrikas eine angemessene Rolle bei der Bewältigung globaler Herausforderungen spielen können,

Es werden jeweils erlebte bzw. bekannte Hemmnisse des entwicklungspolitischen Eingreifens durch Personen der afrikanischen Diaspora reflektiert und Möglichkeiten ausgetauscht, diese Hemmnisse zu überwinden. Abschließend wird geprüft, inwieweit Erkenntnisse über Afrika und den Beziehungen Afrikas und Europas in den Kampf um globale Entwicklungsgerechtigkeit ( z.B. Klimagerechtigkeit) und andere globale soziale Rechte einmünden sollten und inwieweit dabei die von der UNO-Vollversammlung verabschiedeten „Sustainable Development Goals“ hilfreich sein können.

Veranstalter:

Farafina Afrika-Haus e.V.  und Fachausschuss Frieden, Internationale Politik und Entwicklung (FAI) der SPD Berlin

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Gefördert durch das FEB-Programm von Engagement Global mit Mitteln des BMZ und der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit im Senat für Wirtschaft