Moabiter Filmkultur e.V. zeigt einen Film

Datum/Zeit
19.04.2018
19:30 Uhr - 21:00 Uhr


Der Film ist Teil der Filmkultur-Reihe über Schafe.Ohne Tilel, da für nichtkommerzielle Filmvoreführungen nicht geworben werden darf.

Näheres zur Moabiter Filmkultur: HIER

F/ET/D/NO/QA 2015, R: Yared Zeleke, 94 min, OmU

Der 9-jährige Ephraim (Rediat Amare) wird von seinem Vater zu Verwandten ins grüne Hochland Äthiopiens gebracht, um der Dürre zu entgehen. Nur sein Lamm Chuni nimmt der Junge mit.

Als sein Onkel Solomon (Surafel Teka) will, dass Ephraim das Lamm für das Fest des Heiligen Kreuzes opfert, ist er entschlossen, seinen Gefährten zu retten und mit ihm in die Heimat zurückzukehren.

Der Film entführt uns in eine traditionelle Erzählwelt und übersetzt sie doch in eine Geschichte aus der globalen Gegenwart. Denn so märchenhaft die Anordnung, so brisant und aktuell sind die Umstände, die Ephraim und seinen Vater zum Handeln zwingen.

Einführung, Gespräch: Hélène Verger
Ort: Afrika-Haus, Bochumer Str. 25

„Kino für Moabit“ erhält eine neue Förderung – wir freuen uns und bedanken uns bei allen, die mit uns gefiebert, uns angefeuert und gefördert haben!

Jetzt können wir wieder, wie gehabt, längere Filmreihen gestalten. In der nächsten Zeit widmen wir uns dem Thema „Tiere im Film“ und beginnen mit einer Reihe über Schafe.

Das Schaf: Als wohl ältestes Nutztier der Menschen steht es am Anfang der Geschichte der Zivilisationen und der Sesshaftwerdung. Es wärmt und nährt, es wird geschoren, geschlachtet, geschächtet, geopfert und verehrt. Schafe stehen sinnbildlich für Sanftmut und Geduld, als typische Herdentiere vielfach auch für Dummheit und Verführbarkeit.
In Filmen sind Schafe manchmal nur im Hintergrund, als Teil einer dargestellten Landschaft oder Lebensweise, präsent – manchmal stehen sie aber auch als Protagonisten im Mittelpunkt.

Die zwei Filme unseres Aprilprogramms zeigen beide ein Schaf in der Rolle des Freundes und Gefährten, einmal als Neben- und einmal als Hauptfigur.
Die Reihe wird fortgesetzt.