AFRIKA MITTEN IM GESPRÄCH 2019/6: Lebensbedingungen afrikanischer Frauen – weibliche Genitalverstümmelung

Datum/Zeit
28.11.2019
19:00 Uhr - 21:00 Uhr


AFRIKA MITTEN IM GESPRÄCH im Afrika-Haus 2019/6

Lebensbedingungen afrikanischer Frauen –
weibliche Genitalverstümmelung

Donnerstag, 28. November 2019, 19:00 bis 21:00 Uhr
Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin,
Tel.: 030 / 392 20 10 / E-Mail: afrikahaus@t-online.de
Eintritt frei

Im Rahmen seiner Integrations- und Bildungsarbeit führt Farafina Afrika-Haus e. V. eine besondere Veranstaltungsreihe durch. „Lebende Bücher“ stellen ihre Erfahrungen, ihren Lebensweg, ihren Beruf sowie ihren Umgang mit der Doppelverantwortung gegenüber Deutschland als ihrer neuen Heimat und Afrika als ihrer Ursprungsheimat dar. Wege für Partizipation und gelingende Integration werden aufgezeigt. Im Zuge der anhaltenden Migrationsströme aus Ländern wie Somalia, Eritrea oder Irak ist die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung ein wichtiger Bestandteil der Flüchtlings- und Integrationspolitik.

Die sechste Veranstaltung 2019 steht unter dem Motto „Let’s CHANGE“.

Wir laden herzlich ein. EINTRITT FREI

 

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik wird der Film The Cut – Exploring FGM (Female Genital Mutilation) gezeigt. Die Dokumentation beschreibt die Reise der in Schweden aufgewachsenen Journalistin Fatma Naib nach Afrika, um die Traditionen und Kontroversen der weiblichen Genitalverstümmelung zu erforschen.

Anschließend wird Charlotte Weil die Arbeit von TERRE DES FEMMES und deren Aktivitäten gegen FGM vorstellen. Isatou Barry und Colette Tchoumbou, die eine Ausbildung zum CHANGE-Agent durchliefen, gehen ergänzend auf weibliche Genitalverstümmelung in ihren Herkunftsländern sowie die Arbeit hier in der Diaspora ein.

Die gemeinsame Diskussion rundet die Veranstaltung ab.

Referentinnen:
Charlotte Weil, Referat Weibliche Genitalverstümmelung, TERRE DES FEMMES
Isatou Barry, CHANGE-Agent
Colette Tchoumbou, CHANGE-Agent


Gefördert durch:

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