Afrika auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit Ausstellung: Bedeutende Frauen Afrikas

Afrika Haus Berlin AusstellungEine Ausstellung über afrikanische Fortschritte auf dem Weg zu mehr Entwicklungsgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Wir präsentieren 27 Portraits afrikanischer Frauen, die im öffentlichen Leben Afrikas eine bedeutende Rolle gespielt haben oder noch spielen.

Darunter befinden sich Staatspräsidentinnen, Friedensnobel-Preisträgerinnen, Frauen, die sich erfolgreich für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden eingesetzt haben.

Zu besichtigen ab Montag, den 23.03.2015 jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung oder auf Anfrage. Ab Mitte Mai kann die Ausstellung auch ausgeliehen werden

27 Kurzportrais als PDF

Zwei Beispiele:

Ellen Johnston Sirleaf
Wangari Maathai

Black Berlin – Afrikanische Biographien

20 Rollups

Nicht erst seit heute leben Menschen aus Afrika aus unterschiedlichen Gründen und unter unterschiedlichsten Bedingungen in Berlin. Eine Heimat wurde die Stadt und Deutschland dennoch vielen nicht. Die Ausstellung will am Beispiel einiger Biografien Lebensläufe afrikanischer Berliner*innen ins Gedächtnis rufen. Gezeigt werden historische Fotos von Menschen afrikanischer Herkunft, die vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für kürzere oder längere Zeit in Berlin lebten. Jeweils dazugehörige Texte beschreiben ihre Lebensgeschichten, soweit sie bislang rekonstruierbar sind.

WEITER

 

Ausstellung: Kolonialspuren im Berliner Stadtbild

20 Roll-ups  80 x 220 cm

2015 – Gefördert von der Berliner Landesstelle für politische Bildung

20 Fotos von sehr unterschiedlichen Spuren der Kolonialgeschichte im Berliner Stadtbild, dazu gehören Gedenktafeln und Stolpersteine für verfolgte Berliner afrikanischer Herkunft,  Straßennamen sowie Gebäude, die auf die Kolonialgeschichte Deutschlands bzw. Preußens hinweisen, sind mit historischen Fotos der betreffenden Personen, Gebäude, Ereignisse usw. konfrontiert.

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.
Anfragen an afrikahaus@t-online.de

Es handelt sich um die folgenden Orte:

  1. BERLINER WESTAFRIKA-KONFERENZ – Wilhelmstraße 77 heute Nr. 91
  2. REICHSKOLONIALAMT – Wilhelmstraße 62 heute Nr. 52
  3. OBERKOMMANDO DER SCHUTZTRUPPEN – Mauerstraße 45/46
  4. AFRIKA HAUS – Am Karlsbad 10
  5. REICHSTAG – Platz der Republik 1
  6. DEUTSCHES KOLONIALHAUS – Lützowstraße 89-90
  7. DEUTSCHES KOLONIALMUSEUM – Alt-Moabit 1
  8. SAROTTI – Mohrenstraße 10
  9. MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE – Niederkirchner- Ecke Stresemannstraße
  10. AFRIKANISCHES VIERTEL – Wedding
  11. BRANDENBURGER TOR – Pariser Platz
  12. MAY-AYIM-UFER (Früher Göbenufer)
  13. GEDENKTAFEL FÜR DEN DEUTSCH-ÄGYPITISCHEN ARZT MOD HELMY in der Krefelder Str. 20
  14. KAISER WILHELM INSTITUT in der Ihnestr. 21 („Rassen“-Forschung)
  15. DAUER-KLEINGARTENVEREIN „Togo“ (vor dem November 2014 Dauerkolonie Togo)
  16. ROBERT KOCH INSTITUTE
  17. CHARITÉ Rückgabe sterbl. Überreste von 21 Opfern des Genozids an den Herero und Nama
  18. Stolperstein Brunnenstr 193 für Bayume Mohamed Husen
  19. Garnisonfriedhof in Berlin-Neukölln Gedenktafel d. Opfer des dts. Kol. In Namibia
  20. TREPTOWER PARK Erste Deutsche Kolonialausstellung 1896

 

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B E G E G N U N G E N – Bilder von Christiane Cicéron und Helmtrud Rumpf Masken von Alfred Nieswand

Afrika Haus Berlin AusstellungUnser ganzes Leben besteht aus Begegnungen und ist durch diese geprägt. Unterschiedliche, oft widersprüchliche Persönlichkeiten scheinen in unserem Inneren zu sein, die sich nicht immer friedlich begegnen! So entstehen unsere Gefühle wie Freude, Leid, Hass etc. Wir könnten vor Freude die Welt umarmen, wenn andere Menschen unseren Vorstellungen entsprechend handeln oder sind verärgert oder gar verzweifelt, wenn uns etwas gegen den Strich geht. Unser Umfeld prägt unsere Identität, prägt unsere Gefühle, unser Denken und Handeln.

In der Malerei und den plastischen Darstellungen finden diese inneren und äußeren Begegnungen in Form und Farbe ihren Ausdruck. So berührt uns beispielsweise das Schicksal der Flüchtlinge aus Afrika, die verzweifelt um das bloße Überleben kämpfen, oder der Einfluss der afrikanischen Tradition auf die moderne europäische Gesellschaft oder auch die Haltung der Menschen zu ihrer natürlichen Umwelt. Diese Begegnungen mit Flüchtlingen, mit einer fremden Tradition oder mit einer gefährdeten Natur sind weltweit relevant und beschränken sich nicht auf einen bestimmten Kontinent. Sie sollten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ins Bewusstsein gerufen werden, um ein verständnisvolles, harmonischeres Miteinander zu verwirklichen.
Vernissage am 15 November um 19 Uhr
Die Ausstellung wird 2 Monate jeweils eine Stunde vor den Veranstaltungen gezeigt

Auf dem Weg der Einheit Afrikas Teil II der Ausstellung

Afrika Haus Ausstellung Die Ausstellung wird von Denkern und Politikern geprägt, die wesentlich zur Debatte beigetragen und mit ihren Ideen die politische Zukunft Afrikas mitgestalten und ist die Fortsetzung der bereits gezeigten Ausstellung: Väter der OAU Ansätze und politische Ideen zur Gründungszeit der Organisation für Afrikanische Einheit.

Die Ausstellung wird mit Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit gefördert

Väter der OAU Ansätze und politische Ideen zur Gründungszeit der Organisation für Afrikanische Einheit

Afrika Haus Berlin AusstellungMit dieser Ausstellung, die den Zeitraum der Veranstaltungen begleiten wird, soll auf das Gründungsumfeld der OAU hingewiesen werden und mit 20 Tafeln die wichtigsten Vordenker, ihre Konflikte und ihre Rolle im Kontext der Entwicklung des nachkolonialen afrikanischen Selbstbewusstseins aufgezeigt werden.

Die OAU ist in diesem Zusammenhang ein Beispiel dafür, wie dieses Selbstbewusstsein einen institutionellen, von afrikanischen Akteuren bestimmten Rahmen gefunden hat, der die entwicklungspolitische Realität bis heute – nun als AU – mitbestimmt.
Die Ausstellung besteht aus 20 gerahmten Bild- Texttafeln.

Die Ausstellung wird bis 31.12.2013 in den Räumen des Afrika Hauses präsentiert werden.

Black history month im Afrikahaus – Ausstellung: Afrikanische Biografien in Berlin Teil I

Afrika Haus Berlin AusstellungDie deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart
Menschen afrikanischer Herkunft leben seit vielen Generationen in Berlin und prägen die Metropole an der Spree und ihre Transkulturalität. Die Ausstellung verweist auf die Rückwirkungen, die das Jahrhunderte währende koloniale Projekt Europas auch auf Deutschland ausgeübt hat.
Die Ausstellung ist bis Ende Februar jeden Donnerstag ab 16 Uhr zu besichtigen!
Veranstalter:
Farafina e. V.

„MIGRATION und ICH“ im Spiegel der Malerei

Afrika Haus Berlin AusstellungEine Ausstellung initiiert und präsentiert von Christel Gbaguidi,
Leiter der Soziokulturellen Organisation Arts Vagabonds Rézo Afrik Bénin

11 Beniner Jugendliche, die in Benin ihr Diplom in Kunst und Technologie erhalten hatten, hatten 2008 an einem Austausch- und Interkulturellen Projekt unter dem Motto „Migration und ich“ teilgenommen.
Die 56 Gemälde, die dabei entstanden sind, beschreiben eine für hunderttausende afrikanische Flüchtlinge brutale und für die „Festung Europa“ beschämende Realität.

Die Gemälde sorgten vielfach für Erstaunen und Begeisterung bei den beninischen Besuchern der Ausstellung. So kam Christel Gbaguidi – Leiter von Arts Vagabonds Rézo Afrik Bénin und Initiator des Projektes – auf die Idee, die Gemälde auch in Deutschland zu präsentieren.