Afrika Haus

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Oktober 2014

 

Freitag, 03.10.2014 um 14:00 Uhr

AFRIKANER MITTEN IN BERLIN - gestern und heute Zweiter DEUTSCH - AFRIKANISCHER BÜRGER AWARD

Ausstellungseröffung und Buchpräsentation am 3. und 4. Oktober
im Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1,13341 Berlin,
BVV-Saal im Rahmen des Deutsch Afrikanischen Bürgerawards.
Schirmherr Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke.
Außer in Zeiten von Sonderausstellungen ist die Dauerausstellung während den öffentlichen Veranstaltungen des Afrika-Hauses oder auf Anfrage zu sehen.
Buchpräsentation Black Berlin und Diskussion mit Oumar Diallo über die afrikanische Diaspora in Berlin als Spiegel der europäisch-afrikanischen Entwicklungsgeschichte
Seit langem leben Menschen aus Afrika aus unterschiedlichsten Gründen und unter unterschiedlichsten Bedingungen in Berlin. In ihren Lebensgeschichten spiegelt sich Geschichte. Das Afrikahaus-Berlin präsentiert nun eine Auswahl afrikanischer Biografien in Berlin im Rahmen einer Dauerausstellung.
Erarbeitet wurde die Ausstellung auf Grundlage des von Oumar Diallo und Joachim Zeller herausgegebenen Sammelbands „Black Berlin – Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart“.
Sie soll auch zu einem intensiveren Nachdenken über die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklungsperspektiven Afrikas und Europas anregen.
Was bedeuten persönliche Erlebniswelten für die Entwicklung von Motivation, Kompetenz und schließlich gelebter Mitverantwortung für die zukünftige Entwicklung der Afrikanisch-Europäischen Beziehungen?
Gefördert durch das Aktionsgruppenprogramm von Engagement Global mit Mitteln des BMZ.

 

AFRIKANER MITTEN IN BERLIN - gestern und heute Zweiter DEUTSCH - AFRIKANISCHER BÜRGER AWARD

Samstag, 04.10.2014 um 19:00 Uhr

Chagos & La Réunion: AFRIKAS (ALP)TRAUMINSEL

Reunion der Kulturen e. V. und Kréol Koneksyon !
präsentieren während der AFRIKA TAGE DER OFFENEN TÜR Chagos & La Réunion:
AFRIKAS (ALP)TRAUMINSEL
KRÉOL PARTY mit DJ FRED Music aus AFRIKA,
dem INDISCHEN OZEAN und der KARIBIK
Veranstalter:
RdK2006@gmx.de
Isabelle 0176-20218359

 

Chagos & La Réunion: AFRIKAS (ALP)TRAUMINSEL

Sonntag, 12.10.2014 um 14:00 Uhr

Buchvorstellung BLACK BERLIN: Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart.

Externe Veranstaltung
Vom 10. bis zum 12. Oktober 2014 findet in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg das Kunst- und Kulturfestival Kunstkreuz 2014 statt. An dem Crossover-Event aller Künste unter dem Motto „Einmischen – Mitmischen“ beteiligen sich über 120 Galerien und Einrichtungen und laden zu einem umfangreichen und vielfältigen Programm ein.
Menschen afrikanischer Herkunft leben schon seit Generationen in Berlin und prägen die Spreemetropole und ihre Transkulturalität. Das Buch befasst sich mit verschiedenen Phasen der afrikanischen Migration in den vergangenen rund drei Jahrhunderten. Es spürt dem Leben von Afrikanern und Afrikanerinnen, Schwarzen Deutschen, People of Color oder Afro-Amerikanern nach und stellt ihr Ringen um Emanzipation und soziale Gleichstellung dar.
Joliba e.V., Manteuffelstr. 97, 10997 Berlin, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof

 

Buchvorstellung BLACK BERLIN: Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart.

Mittwoch, 15.10.2014 um 19:00 Uhr

Global, lokal, vernetzt - Soziale Bewegungen in Afrika

Referentinnen: Bettina Engels (Freie Universität Berlin)
Melanie Müller (Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin)
Frauke Banse (Universität Kassel)
Moderation: Christian Arndt (Society for International Development, SID-Berlin)
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Weltsozialforen in Nairobi (2007), Dakar (2011) und Tunis (2013), die enorme Mobilisierung sozialer Bewegungen in Südafrika (etwa anlässlich der Fußball-WM 2010 oder der Streik in der Marikana-Mine) und natürlich der „arabische Frühling“: Proteste und soziale Bewegungen auf dem afrikanischen Kontinent machen seit einigen Jahren verstärkt Schlagzeilen.
Der Afrikakreis am 15. Oktober befasst sich mit den Effekten von Globalisierung und Transnationalisierung sozialer Bewegungen in Afrika sowie den Reaktionen afrikanischer Bewegungen auf globale und soziale Fragen. Anlass ist das Erscheinen der aktuellen Ausgabe des Forschungsjournals Soziale Bewegungen mit dem Themenschwerpunkt „Global, lokal, vernetzt - Soziale Bewegungen in Afrika“. Die in dem Heft versammelten Beiträge zeigen, dass globale Prozesse keineswegs „top down“ auf afrikanische Bewegungen wirken. Soziale Bewegungen, in Afrika wie anderswo, eignen sich (vermeintlich) globale Normen und Diskurse an, übersetzen und nutzen sie für ihre Zwecke oder formulieren ihre Forderungen strategisch, um die Unterstützung internationaler Organisationen, Nichtregierungsorganisationen oder transnationaler Aktivist_innen-Netzwerke zu gewinnen.
Beiträge von:
Bettina Engels (Freie Universität Berlin): Soziale Bewegungen in Subsahara-Afrika – strukturelle Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen
Melanie Müller (Zentrum Technik und Gesellschaft, Technische Universität Berlin): Nach der Klimakonferenz in Südafrika: Lokale Deutungen von Klimagerechtigkeit
Frauke Banse (Universität Kassel): Wess Brot ich ess, des Lied ich sing? Effekte zivilgesellschaftlicher Kooperation zwischen Peripherie und Zentrum: Gewerkschaftsbewegungen in Ghana und Benin und die Friedrich-Ebert-Stiftung
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen!
Veranstalter:
Berliner Afrikakreis
INISA
SID
in Kooperation mit farafina e.V.

 

Global, lokal, vernetzt - Soziale Bewegungen in Afrika

Freitag, 17.10.2014 um 10:00 Uhr

Buchpräsentation Black Berlin: Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart.

Externe Veranstaltung

Veranstaltung im Rahmen der „Lesetage“ in Marzahn-Hellersdorf
Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 52 – 54, 12679 Berlin im Foyer

 

Buchpräsentation Black Berlin: Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart.

Montag, 20.10.2014 um 18:00 Uhr

20 Jahre Demokratie in Südafrika: Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit? Die Frage nach einer zweiten Transformation der Gesellschaft

Die Podiumsveranstaltung findet im Rahmen einer von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) organisierten Speakerstour statt.

Die Veranstaltung will Ihnen einen vertieften Einblick in die soziale Wirklichkeit des „neuen“ Südafrikas vermitteln, der sich von der – vielfach zur Schönfärberei tendierenden – Berichterstattung hierzulande abhebt.
Als die wirtschaftsstärkste Nation Afrikas, als Mitglied der politisch einflussreichen BRICS Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China) sowie als hochmoderne Tourismusdestination wird das „neue“ Südafrika heute mit Bildern verbunden, die in starkem Kontrast zu den dort nach wie vor weit verbreiteten sozio-ökonomischen Problemen stehen.
Eintrübung erfährt das positive und nach wie vor von Klischees geprägte Bild Südafrikas allenfalls durch die gelegentliche Berichterstattung über die sich ausbreitende Kriminalität sowie Aufsehen erregende Gewalttaten.
Das gilt auch für das so genannte „Massaker von Marikana“, das für die brutale Niederschlagung eines Bergarbeiterstreiks am 16. August 2012 durch südafrikanische Polizeikräfte, bei dem 34 Bergleute durch Schüsse der Einsatzkräfte regelrecht hingerichtet wurden.
Die tiefer liegende Umstände kamen in der Berichterstattung in aller Regel nicht vor. Die entwicklungspolitischen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, müssen sowohl national als auch international angegangen werden.
Diskutiert werden u.a., auf welche Weise die Suche nach entwicklungspolitischen Handlungsspielräumen und Wegen ihrer Nutzung, zu notwendigen Veränderungen struktureller Natur beitragen können. Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit?

ReferentInnen:
Liepollo Pheko

Pheko arbeitet seit über 15 Jahren als soziale Aktivistin und Unternehmerin, politische Analystin, Kommentatorin und freiberufliche Schriftstellerin. Sie ist Co-Direktorin und Miteigentümerin der Consultingfirma Four Rivers und berät u.a. UNDP, NEPAD und SADC in Fragen zur ökonomischen und sozialen Entwicklung.
und Thomas Mnguni
Mnguni wohnt in der durch Kohleabbau besonders verschmutzten Highveld-Region Südafrikas und ist Mitglied der Greater Middleburg Residents Association. Der Community Aktivist arbeitet eng mit der südafrikanischen Umweltorganisation Groundwork zusammen.
Dr. Volker Riehl ist Promovierter der Soziologie, Politikwissenschaft und Völkerkunde und hat einen M.Sc. (LSE) in Development Management. Seit 2014 arbeitete er als Afrikareferent für Misereor in Berlin.
Moderation:
Simone Knapp (KASA)
koordiniert seit 2007 die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA in Heidelberg.
Diese Veranstaltung wird von Farafina e.V. im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "AFRIKA MITTEN IN BERLIN 2014" durchgeführt. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologien und Frauen, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.
Veranstalter:
farafina e.V.
Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA
Miseror

 

20 Jahre Demokratie in Südafrika: Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit? Die Frage nach einer zweiten Transformation der Gesellschaft

Samstag, 25.10.2014 um 19:00 Uhr

Berlin auf Afrikanisch

Radio Feature von Nicole Marmet
Berlin ist für Afrikaner ein verfluchtes Symbol, fand die Geburt der kolonialen Periode ihres Kontinents doch auf einer Konferenz in Berlin in den Jahren 1884-85 statt, auf der die europäischen Mächte Afrika untereinander aufteilten. Auch Deutschland bekam einen Teil des ‚Kuchens‘. Doch wie sieht es im heutigen Berlin aus? An welchen Orten treffen sich die in Berlin lebenden Afrikaner, um über ihr Land zu sprechen, Probleme und Sorgen zu teilen, Solidarität zu üben? Anders als in Paris ist das afrikanische Leben in Berlin schwer zu finden. Am ehesten noch um die U-Bahn-Station Neukölln, die ein wenig an Belleville oder Place Clichy in Paris erinnert, im Wedding, oder im Afrikahaus in Moabit. Mit Gilbert Diop, dem Sänger und Geschichtenerzähler, der über 30 Jahre in Berlin lebte, beginnt die Reise der Autorin durch das afrikanische Berlin …

Regie: Nicole Marmet
Ton: Peter Avar
Produktion: rbb /DKultur 2014

Öffentliche Vorführung mit anschließendem Gespräch mit Oumar Diallo und
der Autorin Nicole Marmet

 

Berlin auf Afrikanisch

Freitag, 31.10.2014 um 19:00 Uhr

Visionäre Afrikas - Buchvorstellung

Buchvorstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "AFRIKA MITTEN IN BERLIN 2014"mit dem Herausgeber
Dr. Moustapha Diallo
Moderation
Prof. Dr. Dr. Jacob Emmanuel Mabe

Gefördert durch den Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V.
und durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologien und Frauen, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit
Veranstalter:
Farafina e.V.






Bitte Veranstaltungshinweise und Ankündigungen an folgende Emailadresse senden:
veranstaltungen@afrikahaus-berlin.de

 

Visionäre Afrikas - Buchvorstellung

 

 

*Programmänderung vorbehalten!

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, soweit nicht anders angegeben.