Afrika Haus

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November 2014

 

Samstag, 01.11.2014 um 20:30 Uhr

"Madame. monsieur, bonsoir...." mit Jean-Paul Musungay

Afrochanson Live-Konzerte.
Acoustic Nights im Afrikahaus.
Chansons, Balladen, Rumba,
A-Capella, Zouké -Yo, Lateinamerikanische Rhythmen,
Chata Chata System ( Freude )
Crazy World, verrückte Welt
Einlass: 20.30 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr

Afrochanson - CD jetzt erschienen und im Handel oder hier erhältlich!
Eintritt: 5€
Kartenvorbestellung unter:
Tel. 030/ 392 20 10

Veranstalter:
Afrochanson
jp@afrochanson.de
030 / 455 24 39

 

"Madame. monsieur, bonsoir...." mit Jean-Paul Musungay

Dienstag, 04.11.2014 um 19:30 Uhr

Empört Euch? Das tun wir schon lange!

Externe Veranstaltung!
Zu Gast: Oumar Diallo, Afrika-Haus Berlin l Dachetage FHXB Museum
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg

Oumar Diallo kam in den 1970er Jahren als Student nach Berlin. In einem autobiografischen Gespräch befragen wir ihn zu seinem Engagement für den transkulturellen Dialog und die Belange der verschiedenen afrikanischen Communities in Berlin. 1993 hat er das Afrika-Haus in der Bochumer Straße gegründet. Hier sind soziale Projekte, entwicklungspolitische Bildungsarbeit und ein umfangreiches Kulturprogramm angesiedelt – bis hin zum transkulturellen philosophischen Austausch. Soeben hat er gemeinsam mit J. Zeller ein Standardwerk über die Berliner afrikanische Diaspora veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt auf den Biografien von People of Color afrikanischer Herkunft in Westberlin seit 1945 sowie den Vertragsarbeitern in der DDR. Wir sprechen unter anderem über neue kulturelle Ausdrucksformen, die Berliner Economy of Color, religiöse Vielfalt sowie den Kampf für eine umfassende Aufarbeitung der Kolonialgeschichte in Forschung, in der Öffentlichkeit und an Schulen.
Moderation: Dr. Wolfgang Lenk
Webseite Kreuzbergmuseum

 

Mittwoch, 05.11.2014 um 19:00 Uhr

BLACK BERLIN—Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart

Externe Veranstaltung!
In dem von Oumar Diallo und Joachim Zeller herausgegebenen und 2013 im
Metropol Verlag erschienen Buch finden sich 30 Artikel zu unterschiedlichen
Aspekten afrikanischer Geschichte und Gegenwart in Berlin. Menschen afrikanischer
Herkunft, die noch vor dem Ersten Weltkrieg aus den Kolonien des
deutschen Reiches nach Berlin kamen werden ebenso vorgestellt wie Vertragsarbeiter
aus Mosambik, die vor 1989 nach Ost-Berlin kamen. Daneben gibt es
Artikel zu afrikanischen Vereinen, Kirchen und Religionsgemeinschaften und
zum afrikanischen Viertel im Wedding.
Das Buch ist auch in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erhältlich.
in den Räumen der Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung, direkt am
S-Bhf Bellevue, in den S-Bahnbögen 416-422, Flensburger Str. 3, 10557 Berlin

 

BLACK BERLIN—Die deutsche Metropole und ihre afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart

Samstag, 08.11.2014 um 21:30 Uhr

Wura Samba - Musik aus Lagos

Wura Samba ist eine Afro Trommeln und Percussion Band, die die elektrisierenden Schwingungen Afrikas bringt. Die Band kombiniert afrikanische Trommeln, Volkslieder und Kostüme zusammen in ein innovatives Schaufenster. Es führt zeitgenössischen Sambabe mit Afrika-Musik, hölzerne Percussion-Instrumente mit Einflüssen aus der Yoruba Kultur Westafrikas. Prominent unterstützt durch andere traditionelle Schlaginstrumente wie Akuba Trommeln, talking Drums, Bata Drums. Die Band ist eine phänomenale und charismatischen Performance-Gruppe. Durch traditionelle Schlaginstrumente wie Akuba Trommeln, talking Drums, Bata Drums, Sekere und Agogo Dundun, präsentiert Wura (Bedeutung "Gold" in der Sprache der Yoruba in Westafrika) Samba Songtexte in Yoruba, Englisch oder einer Mischung aus diesen beiden als umgangssprachlich gesprochen in den nigerianischen Städten.
Einlass 20:30 Uhr
Eintritt: 5€

Veranstalter:
Wura Samba

 

Wura Samba - Musik aus Lagos

Mittwoch, 12.11.2014 um 16:00 Uhr

Die neue Afrika-Politik des BMZ Wie sieht sie aus und wie bewerten NRO sie für ihre Arbeit?

Einladung zu einem Fachgespräch*
der Stiftung Nord-Süd-Brücken
mit:
Christoph Rauh Referatsleiter Grundsatzfragen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Bonn
François Tendeng African Network for Education and Entertainment (ANEE) e.V., Dozent und interkultureller Trainer, Berlin
Hinrich Kuessner Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit e.V. (DAZ), Greifswald
Moderation: Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg/innen, im März 2014 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anlässlich des Pariser EU-Afrika-Gipfels die neue Afrika-Politik unter dem Titel „Afrika auf dem Weg vom Krisen - zum Chancenkontinent“ vorgestellt. Im Papier heißt es, Afrika sei ein Chancen-, Nachbar- und Wachstumskontinent. Es gelte, diese Potentiale für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen und mit den afrikanischen Partnern Perspektiven zu entwickeln. Als Kernpunkte der neuen afrikapolitischen Initiative des zuständigen Ministeriums werden u.a. Berufsbildungszentren für die
ländliche Entwicklung und das Gesundheitswesen, ein Beschäftigungsfonds und Ausbildungspartnerschaften mit der deutschen Wirtschaft, ein Frühwarnsystem für steigende Nahrungsmittelpreise sowie die Einrichtung eines deutsch-afrikanisches Jugendwerk aufgeführt.
Im Rahmen des Fachgespräches sollen die wesentlichen Aspekte dieser Initiative durch den zuständigen Referatsleiter Christoph Rauh vorgestellt und in Hinblick auf ihre Umsetzung konkretisiert werden. Daran anschließend wird François Tendeng aus der Perspektive eines Vereinsvorsitzenden und interkulturellen Trainers, der viel mit
Jugendlichen zu und in Afrika arbeitet, einzelne Kernpunkte der Initiative kritisch bewerten. Schließlich wird Hinrich Kuessner aus Sicht einer kleinen NRO, die zivilgesellschaftliche Partner in westafrikanischen Ländern unterstützt, mögliche Anknüpfungspunkte für eine praktisch-solidarische Zusammenarbeit benennen. Das Fachgespräch möchte ausdrücklich ein Forum dafür bieten, dass die Teilnehmenden auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen ebenso die Initiative des BMZ bewerten und Anschlussmöglichkeiten für die eigene Arbeit identifizieren. Zur Vorbereitung des Fachgespräches wird die Lektüre des BMZ-Konzeptes empfohlen:
(http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2014/maerz140321_pm_025_Dieneue-Afrika-Politik-des-BMZ/index.html)
Im Anschluss an das Fachgespräch besteht die Möglichkeit, auf eigene Kosten im Afrikahaus etwas zu trinken und zu essen.
Über Ihre/Eure Teilnahme an dem Fachgespräch würden wir uns freuen. Zwecks besserer organisatorischer Planung bitten wir um Anmeldung unter info@nordsued-bruecken.de oder 030 - 42 85 13 85 bis spätestens zum 28.10.2014.
Veranstalter:
Stiftung Nord-Süd-Brücken
* Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Die neue Afrika-Politik des BMZ Wie sieht sie aus und wie bewerten NRO sie für ihre Arbeit?

Samstag, 15.11.2014 um 19:00 Uhr

B E G E G N U N G E N - Bilder von Christiane Cicéron und Helmtrud Rumpf, Masken von Alfred Nieswand

Unser ganzes Leben besteht aus Begegnungen und ist durch diese geprägt. Unterschiedliche, oft widersprüchliche Persönlichkeiten scheinen in unserem Inneren zu sein, die sich nicht immer friedlich begegnen! So entstehen unsere Gefühle wie Freude, Leid, Hass etc. Wir könnten vor Freude die Welt umarmen, wenn andere Menschen unseren Vorstellungen entsprechend handeln oder sind verärgert oder gar verzweifelt, wenn uns etwas gegen den Strich geht. Unser Umfeld prägt unsere Identität, prägt unsere Gefühle, unser Denken und Handeln.

In der Malerei und den plastischen Darstellungen finden diese inneren und äußeren Begegnungen in Form und Farbe ihren Ausdruck. So berührt uns beispielsweise das Schicksal der Flüchtlinge aus Afrika, die verzweifelt um das bloße Überleben kämpfen, oder der Einfluss der afrikanischen Tradition auf die moderne europäische Gesellschaft oder auch die Haltung der Menschen zu ihrer natürlichen Umwelt. Diese Begegnungen mit Flüchtlingen, mit einer fremden Tradition oder mit einer gefährdeten Natur sind weltweit relevant und beschränken sich nicht auf einen bestimmten Kontinent. Sie sollten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ins Bewusstsein gerufen werden, um ein verständnisvolles, harmonischeres Miteinander zu verwirklichen.
Vernissage am 15 November um 19 Uhr
Die Ausstellung wird 2 Monate jeweils eine Stunde vor den Veranstaltungen gezeigt

 

B E G E G N U N G E N - Bilder von Christiane Cicéron und Helmtrud Rumpf, Masken von Alfred Nieswand

Mittwoch, 19.11.2014 um 18:00 Uhr

Book Launch: Zambia: Building Prosperity from Resource Wealth

BERLINER AFRIKAKREIS
The Initiative Southern Africa (INISA) and the Society for International Development (SID-Berlin) cordially invite you in cooperation with the Afrikahaus:

Book Launch: Zambia: Building Prosperity from Resource Wealth

Edited by: Christopher Adam*, Paul Collier* and Michael Gondwe**
Oxford University Press, published September 2014
* Oxford University, UK / ** Governor, Bank of Zambia

Speaker:
Prof. Christopher Adam
(Professor of Development Economics, University of Oxford and Lead Academic, International Growth Center-Tanzania)
Discussant: Prof. Theo Rauch (Free University of Berlin)
Chair: Rene Gradwohl (Initiative Southern Africa, INISA e.V.)

This book – the second in the Africa: Policies for Prosperity series edited by Christopher Adam and Paul Collier – consists of a set of rigorous but accessible essays by a range of Zambian and international scholars that seek to examine the challenges and opportunities that currently face Zambian policymakers as they seek to harness the country’s valuable natural assets – land and copper - to broad-based and sustainable economic growth over the coming decades. Zambia’s history and economy is intimately entwined with the copper mining industry: much of the book is therefore concerned with the complex interaction between the management of natural resource wealth and the development of a labour intensive growth strategy relevant to a land-locked economy.
The book spans a wide range of topics, Professor Adam’s presentation will focus mainly on the economics of the copper sector and the implications this has for the broad contours of an inclusive growth strategy for Zambia over the coming decades.
The discussion will be in English. No registration necessary.

We are looking forward to an interesting debate!
Veranstalter:
Berliner Afrikakreis
INISA
SID
in Kooperation mit farafina e.V.

 

Book Launch: Zambia: Building Prosperity from Resource Wealth

Donnerstag, 20.11.2014 um 18:30 Uhr

Gut leben - Ein Gespräch mit der Philosophin Barbara Muraca

"Gut leben". Ein Gespräch mit der Philosophin Barbara Muraca, Jena. Das Buch "Gut leben" aus dem Wagenbach Verlag (2014) hat den Untertitel: "Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums". Das Kapitel 5 hat die Überschrift: "Grundpfeiler für eine gerechte, solidarische und demokratische Postwachstumsgesellschaft".
Das Mantra, dass die Wirtschaft immer weiter wachsen muss, formt unsere heutige Welt – auf Kosten von Lebensqualität,unter Ausbeutung der Natur und im immer schärferen Wettbewerb. Dass es so nicht weitergehen kann,wird überdeutlich. Kritiker des Wachstumskurses gibt es viele, aber nicht allen sollte man folgen . . .

Seit dem Club of Rome ist der Gedanke in der Welt. Mit der Forderung nach »Anti-Wachstum«, »Degrowth« oder »Decroissance« gehen seit etwa 15 Jahren die Menschen weltweit auf die Straße. Wissenschaftler und Aktivisten kämpfen für einen freiwilligen, gerechten und nachhaltigen Schrumpfungsprozess. Dabei schlägt manch einer aber auch gefährliche Irrwege ein, bis hin zu faschistoiden Tendenzen reicht das Spektrum der fehlgeleiteten Kritik.
Richtig verstanden und umgesetzt ist dieses Projekt aber weit davon entfernt:
Eine solidarisch organisierte und gelebte Ökonomie unter gemeinschaftlichen Bedingungen ist mehr als eine schöne Utopie, Neben dem erfolgreichen Widerstand gegen allerlei unsinnige Großinvestitionen stehen unzählige Initiativen und Nischenprojekte mit Tauschbörsen, Gemeingütern, Selbstverwaltung, Reparaturwerkstätten und lokaler Lebensmittelproduktion. Sie leisten Pionierarbeit in der politischen Neuorientierung, vernetzen sich weltweit und sind in ihrer kreativen Vielfalt die Garantie dafür, dass ein gutes Leben für alle politisch wünschenswert und machbar ist.
Beginn ist 19 Uhr, die TeilnehmerInnen können ab 18.30 Uhr ankommen, es werden Getränke zum Verkauf angeboten. Der Wagenbach Verlag kommt auch mit einem kleinen Tisch, um das Buch von Frau Muraca anzubieten.
Veranstalter:
Christian Modehn
Journalist
Elßholzstr. 4
10781 Berlin

 

Gut leben - Ein Gespräch mit der Philosophin Barbara Muraca

Dienstag, 25.11.2014 um 18:00 Uhr

Namibia – Wahlen im “Einparteien-Staat”

Referent: Prof. Henning Melber, Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala
Diskutantin: Kirsten Maas-Albert, Referatsleitung Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Uno Katjipuka, Juristin, Mitglied des Young Leader Networks der „Partnerschaft mit Afrika“
Moderation: Andreas Baumert, Initiative Südliches Afrika, INISA e.V.

Namibia feiert im März 2015 den 25. Jahrestag der Unabhängigkeit. Seitdem rangiert das Land in punkto guter Regierungsführung unter den Bestplatzierten auf dem Kontinent.
Am 28. November 2014 finden die fünften Parlaments- und Präsidentschaftswahlen seit der Unabhängigkeit statt – aus denen die ehemalige Befreiungsbewegung SWAPO wieder als dominante Kraft hervorgehen und mit entsprechender Mehrheit ihr Kandidat zum neuen Präsidenten gewählt werden wird.
Referent und Diskutantinnen bieten eine kritische Bestandsaufnahme hinsichtlich der politischen und sozioökonomischen Situation im Lande. Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet die andauernde politische Vorherrschaft der Regierungspartei für gesellschaftliche Entwicklungen? Wie ist es z.B. in Anbetracht der im Parlament mit der Opposition und mit der breiten Bevölkerung kaum thematisierten Verfassungsänderungen um die politische Kultur und Teilhabe bestellt? Wie steht es um das Herrschaftsverständnis einer Befreiungsbewegung an der Macht, die unter den Slogans „Solidarity, Freedom, Justice“ und „One Namibia, one nation“ für die Emanzipation der kolonisierten Bevölkerung kämpfte?

Dr. habil. Henning Melber trat 1974 als Sohn deutscher Einwanderer der SWAPO in Namibia bei. Er ist Direktor emeritus/Senior Advisor der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala, die er von 2006 bis 2012 leitete. Er war zuvor Direktor der Namibian Economic Policy Research Unit (NEPRU) in Windhoek (1992- 2000) und Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute in Uppsala (2000-2006). Er ist Extraordinary Professor am Department of Political Sciences der University of Pretoria und am Centre for Africa Studies der University of the Free State in Bloemfontein. Sein Buch „Understanding Namibia. The Trials of Independence“ wird frisch gedruckt bei der Veranstaltung erhältlich sein.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Initiative Südliches Afrika, INISA e.V.
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die Teilnahme ist frei. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.





Bitte Veranstaltungshinweise und Ankündigungen an folgende Emailadresse senden:
veranstaltungen@afrikahaus-berlin.de

 

Namibia – Wahlen im “Einparteien-Staat”

 

 

*Programmänderung vorbehalten!

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, soweit nicht anders angegeben.