Aktuelle Ausstellung

Migration und ich – im Spiegel der Malerei

Christel Gbaguidi, Leiter der Initiative Arts Vagabonds Rézo Afrik Bénin lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Migration und ich – im Spiegel der Malerei“ ein. Die 2008 von Beniner Jugendlichen angefertigten Gemälde werden  bis einschließlich den 24. Oktober im Afrika-Haus zu sehen sein. Sie spiegeln Traum und Alptraum so viele jungen Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben den gefährlichen Weg über das Mittelmeer wagen.

Zur Eröffnung wird  an der HU-Berlin über die Bedeutung der nationalen Sprachen für die kulturelle Wirklichkeit Benins referieren.

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Kulturelle Szenen aus Waxprint / Scènes culturelles en pagne africain

Magdalena Emser:

Kulturelle Szenen aus Waxprint 

(Vom 25.10 – 15.12. 2017)

Begeistert von den bunten Farben und mannigfaltigen, symboltragenden Motiven der afrikanischen Waxprint-Stoffe, kreierte Magdalena Emser, Masterabsolventin der Universität Freiburg und der ENS de Lyon, während einer sechs-monatigen Reise durch Westafrika 14 Werke aus Stoff-Resten, meist unter den Abfällen der Schneider gefunden, in Collagen-Art, die vom kulturellen Leben der Länder Senegal (z.B. „Beye Falls“, „ein Taneber“), Guinea („Frauen im Dorf“), Elfenbeinküste („Le Maquis“), und Burkina Faso („Mangoverkäuferinnen“) zeugen.

Am Tag der Vernissage der Ausstellung der Bilder wird ein Kurzfilm der Künstlerin gezeigt, der es möglich macht, einige der Szenen auf den Werken durch das Film-Bild zu veranschaulichen.

Scènes culturelles en pagne africain

 

Pendant un voyage de six mois en Afrique de l’Ouest Magdalena Emser, diplômée en master de lUniversité de Fribourg et de l’ENS de Lyon, découvre avec beaucoup d’enthousiasme les pagnes africains tissus aussi variés et débordants de couleur que beaux et chargés de symboles inhérents à certaines cultures africaines. En collant et agençant les différents motifs de petits morceaux de pagnes, trouvé parmi les chutes des couturiers, elle crée 14 oeuvres témoignant de la vie culturelle du Sénégal („Les Beye Falls“ ou le „Taneber“), de la Guinée („Femmes au village“), de la Côte d’Ivoire („Le Maquis“), du Burkina Faso („Les vendeuses de mangues“).

Le jour du vernissage, l’exposition des tableaux sera accompagnée de la projection d’un court métrage permettant d’illustrer les scènes représentées sur les tableaux par l’image vidéo.

Magdalena Emser…

… ist seit September 2015 Absolventin des deutsch-französischen Masterstudiengangs „Interkulturelle Studien“ zwischen der Albert-Ludwig-Universität Freiburg und der Ecole Normale Supérieure in Lyon. Von Januar bis Juni 2016 war sie auf Reise in Westafrika: in Marokko, Senegal, Guinea Conakry, Elfenbeinküste, Burkina Faso. Hier hat sie neben dem Tanzen, Film- und Fotomaterial-Sammeln angefangen, Collagen aus den bunten afrikanischen Wax-print-Stoffen zu kleben, schneiden, nähen, basteln, um dem Erlebten in der jeweiligen Kultur während der Reise Ausdruck über die Materie Stoff zu geben.

Jedes der hier ausgestellten Werk erzählt eine Geschichte, eine Tradition, oder kulturelle Situation, die vom Leben in Westafrika zeugt und auch durch die Wax-Print-Stoffmotive einen weiteren Kulturtransfer in sich trägt.

email: magdalena.emser@gmail.com

+33750856860 +4915253489273

Postkarten sind an der Theke erhältlich.

Magdalena Emser …

… est depuis septembre 2015 diplômée binationale des études interculturelles franco-allemandes en master de l’Université de Fribourg et de l’Ecole Normale Supérieure de Lyon. De janvier au juin 2016 elle faisait un voyage en Afrique de l’Ouest : du Maroc, au Sénégal, en Guinée Conakry, en Côte d’Ivoire, et au Burkina Faso. Au Sénégal, elle découvre avec beaucoup d’enthousiasme les pagnes africains, tissus aussi variés et débordants de couleurs que beaux et chargés de symboles inhérents à certaines cultures africaines. En collant et agençant les différents motifs de petits morceaux de pagnes (trouvés parmi les déchets des couturiers sur place), elle crée à partir de ce moment de son voyage des œuvres témoignant de la vie culturelle des pays de l’Afrique de l’Ouest. Chaque tableau raconte une histoire, une tradition, une situation culturelle à travers les motifs de ce matériel – le soi-disant pagne africain : il porte et représente ainsi un nouveau transfert culturel.

Vous trouvez des cartes postales à acheter.

 

Pour tout renseignement et plus d’info veuillez prendre contact sous :

email: magdalena.emser@gmail.com

+33750856860 +4915253489273

Postkarten sind an der Theke erhältlich.

Neue Ausstellung: Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“

Wilhelm von Humboldt

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Ausstellung: Pionier*innen des Panafrikanismus im Afrikahaus

Nach der Berliner „Kongo-Konferenz“ und der Aufteilung Afrikas von 1884/85 entstand als – unseres Erachtens – wichtigste afrikanische Bewegung der Dekolonialiserungs-geschichte der Panafrikanismus.
Entstanden war die Idee in den USA. In der Frühzeit der Bewegung waren die US-Amerikaner Marcus Garvey und Dr. Dubois führend. Beim Panafrikanischen Kongress 1945 in Manchester nahm der spätere Präsident von Ghana den Gedanken auf. Er wollte von Kairo bis zum Kap ein vereintes Afrika. Dieser Plan wurde 1963 bei der Gründung der OAU (Organisation der Afrikanischen Einheit)  abgelehnt. Beim 37. Gipfel
2001 in Sambia wurde die OAU nach 39-jähriger Geschichte aufgelöst und durch die „Afrikanische Union“ ersetzt. Die Ausstellung zeigt das Gründungsumfeld der OAU und die wichtigsten Vordenker, ihre Konflikte sowie ihre Rolle im Kontext der Entwicklung eines nachkolonialen afrikanischen Selbstbewusstseins.

Die Ausstellung ist jeweils eine Stunde vor allen anderen Veranstaltungen zugänglich oder auf Anfrage (afrikahaus@t-online.de).

Studierende aus den USA waren zu Gast im Afrika-Haus

Am 2. Juni war die amerikanische Professorin Prof. Dr. Lorely French von der  Pacific University Forest Grove in Oregon mit eine Gruppe Studierender aus den USA zu Gast im  Afrika-Haus. Ihre Seminarthemen beinhalteten u.a. Panafrikanismus und Afro-Deutsche.  Dazu passte unsere Ausstellung über Pioniere des Panafrikanismus.

Die Gruppe zeigte ein sehr lebhaftes Interesse und das Ganze war uns eine Freunde. Zu unserer großen Freude erreichte uns jetzt eine Mail mit einem Foto der Gruppe und mit persönlichen Danksagungen der Teilnehmer*innen

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